RMHL – Saison 2017 / 2018

In der Saison 2017/18 wurde entschieden, alle Mannschaften in 2 Gruppen zu verteilen.
Infolge der Auslosung wurden die Mannschaften auf folgende Weise verteilt:

Modus:
Zwei Spiele (Home-Guest) jeder mit jedem in seiner Gruppe. Auf solche Weise sollen
die Mannschaften in der Gruppe „Rhein“ 10 Spiele gespielt werden, und in der Gruppe
„Main“ – 8 Spiele. Alle Spiele sollen bis 15.03.2018 gespielt werden.

Die Finalspiele werden am 25.03.2018 von 18:15 bis 22:15 in der Eissporthalle Mainz
stattfinden. Falls nach der Hauptspielzeit das Ergebnis in den Finalspielen unentschieden
bleibt, wird eine 5 Minuten lange Overtime im Format 3 gegen 3 Spieler bis zum ersten
Treffer durchgeführt. Falls nach der Overtime das Ergebnis unentschieden bleibt,
wird eine Penalty-Serie bis zu dem Sieg einer der Mannschaften durchgeführt.

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Die Finale der Rhein Main Hobby Liga 2016/2017

Finale 1. Division „Rhein“ Mainzer Wölfe – Wiesbaden Vikings 7-11 (0-2/1-6/6-3)
Finale 2. Division „Main“ AEV Aschaffenburg – Darmstadt Homis 7-6 (0-1/1-3/6-2)

Das diesjährige Finale wurde wieder in Mainz zur Primetime – Samstag, den 1. April 2017 ab 18.00 Uhr ausgetragen. Milan Nosek, der Pächter der Eishalle am Bruchweg und sein Team hatten der RMH-Liga diese Zeit extra freigehalten. Nach einer langen Saison sollten nun die Pokale verteilt werden.
Die Spitzenreiter der 1. Division „Rhein“, die Mainzer Wölfe und der Meister der letzten Saison, die Wiesbaden Vikings standen im Finale. Überraschender Weise hatten die Wölfe die Spitzenposition in der Liga erkämpft, vor den hochfavorisierten US Boys aus Wiesbaden.
Das Spiel begann ausgeglichen, Chancen auf beiden Seiten mit dem besseren Ende für die Vikings im ersten Drittel, das knapp mit 2-0 an die Vikings ging. Nach einer kurzen Pause ging es in das zweite Drittel. Wiesbaden zeigte jetzt seine Stärken und konnte den Vorsprung ausbauen, dabei gelang der 31 von Wiesbaden Alexander Althenn ein lupenreiner Hattrick! Mainz konnte zu diesem Zeitpunkt kaum Akzente setzen. Das Drittel endete deutlich mit 6-1 für die Vikings. Mit frischem Eis ging es in das letzte Drittel des Finales der Division „Rhein“.

Wiesbaden Vikings Meister 2017

Alex Gebel, der Trainer der Mainzer Wölfe fand in der Drittel Pause scheinbar die richtigen Worte, denn die Mainzer Wölfe starteten nach dem Anpfiff eine unglaubliche Aufholjagd. Im letzten Drittel spielten nur noch die Wölfe, die Vikings die bereits siegessicher aus der Kabine kamen, waren beindruckt. Doch der Vorsprung war zu groß, die Wiesbaden Vikings konnten das Spiel mit 11-7 nach Hause bringen. Vor den eigenen Fans feierten die Vikings und stimmten die hessische Hymne „Erbamen, zu spät, die Hesse komme!“ an. Ein kleiner Seitenhieb für die Mainzer Wölfe, die nächste Saison wird sicher wieder spannend.

 

 
Im Finale, der Division „Main“ standen sich die beiden neuen Mannschaften der Liga gegenüber. Der 1. Aschaffenburger Eishockeyclub und die Darmstadt Homis. Im Saison-Verlauf hatten sich eigentlich die Rusty Blades in der Liga durchgesetzt und sind damit auch Aufsteiger in die 1. Division. Doch konnten die Frankfurter keine spielfähige Mannschaft an diesem Tag stellen. Dankend nahmen die Darmstädter das Angebot an im Finale um die Meisterschaft zu spielen.

Die Homis aus Darmstadt, der Underdog zeigten von Beginn an eine starke Leistung. Der Favorit aus Aschaffenburg war beindruckt. Darmstadt konnte das 1. Drittel mit 1-0 für sich entscheiden. Nach kurzer Pause begann das zweite Drittel wie das Erste aufgehört hatte, Darmstadt verteidigte stark und konnte die Konter in Tore verwandeln. Das 2. Drittel endete 4-1 für Darmstadt.
Mit frischem Eis begann das letzte Drittel des Finales. Die Aschaffenburger begannen furios, die beiden ersten Drittel waren abgehakt. Endlich konnte man auf seine Stärken zurückgreifen, und schoss im letzten Drittel ein Tor nach dem anderen. Doch Darmstadt wehrte sich und so stand es 1 Minute vor Schluss 6-6. Spieler und Fans stellten sich bereits auf ein Penaltyschießen ein. Doch 3 Sekunden vor Schluss wurde eine Strafzeit gegen Darmstadt angezeigt. Da die offizielle Spielzeit bereits vorüber war und die Regeln der RMHL einen Penalty vorsah, wurde dieser im Anschluss ausgeführt. Aschaffenburg hatte nun die Chance das Spiel und damit die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Aschaffenburg blieb Cool und konnte den Penalty sicher versenken. Damit konnte Aschaffenburg dieses hochspannende Finale für sich entscheiden – Glückwunsch!

Meister Aschaffenburg 2017

Die RMHL Liga möchte sich bei allen Mannschaften für den reibungslosen Spielverlauf bedanken, ein besonderen Dank auch an den Schiedsrichter Dimitri Tischenin der alleine beide Finale sehr gut gepfiffen hat.
Damit verabschiedet sich die Liga in die Sommerpause – Vielen Dank an Spieler, Betreuer und Fans.

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Darmstadt Homis mit guter Leistung im letzten Saisonspiel – Rusty Blades bleiben ungeschlagen

Darmstadt Homis mit guter Leistung im letzten Saisonspiel – Rusty Blades bleiben ungeschlagen 4:5 (3:2, 0:0, 1:3)

Am letzten Spieltag empfingen die Darmstadt Homis in eigener Halle den ungeschlagenen Tabellenführer aus Frankfurt. Für beide Mannschaften ging es rein tabellarisch um nichts mehr. Frankfurt würde als Tabellenerster die Hauptrunde abschließen, Darmstadt würde sich mit dem undankbaren dritten Platz zufrieden geben müssen. Allerdings ging es noch um zwei Serien, von denen eine an diesem Abend reißen musste: Darmstadt war zuhause bisher ungeschlagen geblieben, Frankfurt gar die komplette Saison.

Die Homis gingen hochmotiviert in die Partie und konnte in den ersten Minuten die Partie dominieren. Es dauerte nur zwei Minuten, da kann Johannes Kratz den Torhüter der Frankfurter, mit einem Schlenzer in den linken Winkel zum ersten Mal überwinden. Doch nur fünf Minuten später schlenzt Frankfurts Tim Späth von der blauen Linie in den Slot, wo der Puck unglücklich von einem Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht wird. Eine Minute später hat Peter Csontos im Alleingang die riesen Chance das Spiel zu drehen, scheitert aber an Klaus Dieter Drüg im Tor der Darmstädter, der sofort den Gegenangriff einleitet. Andreas Kollowa bekommt in der neutralen Zone den Puck, tankt sich durch und überrascht Michael Dolgner mit einem flachen Schuss durch die Hosenträger zum 2:1. In der 11. Minute erhöht Michael Vanek gar auf 3:1 und nur eine Minute später verpassen Marco Harth und Mike Laut alleine vor dem Tor, die Chance auf 4:1 zu erhöhen. In der 14. Minute wird James Cameron nach einem Beinstellen ein Penalty zugesprochen, den er etwas glücklich zum 3:2 verwandelt. Weiterhin aber Darmstadt mit den besseren Chancen im ersten Drittel. Erst schießt Kevin Emge mit der Rückhand nur knapp über das Tor, kurz darauf lässt Julian Käuser bei einer 1 auf 1 Situation den Verteidiger stehen und scheitert erst an Michael Dolgner im Tor der Frankfurter.
So blieb es beim nicht unverdienten 3:2 nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel kam Frankfurt mit mehr Tempo aus der Kabine und dominierte das Spielgeschehen. Immer wieder stand Klaus Dieter Drüg im Mittelpunkt und entschärfte die Chancen der Frankfurter. Wie in der 26. Minute als Tobias Schar allein auf das Tor der Darmstädter zuläuft oder wenige Minuten später, als Alexander Wehrheim einen Pass vor dem Tor der Darmstädter abfängt, ihn aber nicht unterbringen kann. In der 31. Minute trifft Benjamin Lamm nur den Pfosten. Darmstadt beschränkte sich in dieser Phase hauptsächlich aufs kontern, so wie in der 32. Minute, als Kevin Emge erneut einen Alleingang nicht verwerten kann und auch Julian Käuser im Nachschuss am Torwart der Frankfurter scheitert. Kurz vor Ende des zweiten Drittels schießt Thomas Trinkaus den Puck nach einem Bully im Drittel der Darmstädter nur an die Latte. So blieb es, in einem hart umkämpften Drittel beim 3:2 nach 40 Minuten.

 Das letzte Drittel begann mit einer riesen Chance für Darmstadt. Thomas Trinkaus haut als letzter Mann, auf Höhe der Mittellinie über den Puck, Johannes Kratz schaltet am schnellsten und läuft alleine aufs Tor zu, doch Michael Dolgner kann den Puck mit dem Stockende noch über den Kasten lenken. Nach 48. Minuten dann, Darmstadt mit einer ganz schwachen Phase. Während seine Teamkollegen wechseln, tankt sich Benjamin Lamm durch die komplette Hintermannschaft der Darmstädter und schiebt zum verdienten Ausgleich ein – der Auftakt zu 2  furiosen Minuten. Nur eine Minute später bekommt James Cameron nach einem Haken, seinen zweiten Penalty an diesem Abend zugesprochen und verwandelt diesen souverän. Und direkt nach dem Wiederanpfiff leistet sich Darmstadt den dritten Aussetzer, wieder ist es Benjamin Lamm der erneut eine schöne Einzelleistung, mit dem 5:3 krönt. Danach wurde es hektisch auf dem Eis und immer körperbetonter. In der 58. Minute verpasst James Cameron die Vorentscheidung, als dieser nur die Latte trifft. So gelang es Darmstadt noch einmal heranzukommen. Michael Vanek verkürzt in der 59. Minute auf 4:5 und sorgte nochmal für Spannung. In der letzten Minute nahm Darmstadt den Torwart vom Eis und versuchte mit sechs Feldspielern den Ausgleich zu erzwingen. Doch am Ende sollte es nicht mehr reichen.

Am Ende machte die individuelle Stärke der Frankfurter den Unterschied aus und Frankfurt beendet die Hauptrunde völlig verdient als Gruppenerster. Auch die Darmstädter können in ihrer ersten Saison mit dem dritten Platz sehr zufrieden sein und im nächsten Jahr auf diese Leistung aufbauen. Frankfurt und Aschaffenburg wünschen wir viel Erfolg für das Finale – möge der Bessere gewinnen.

Tore:

  1. Minute 1:0 Johannes Kratz
  2. Minute 1:1 Tim Späth
  3. Minute 2:1 Andreas Kollowa
  4. Minute 3:1 Michael Vanek
  5. Minute 3:2 James Cameron
  6. Minute 3:3 Benjamin Lamm
  7. Minute 3:4 James Cameron
  8. Minute 3:5 Benjamin Lamm
  9. Minute 4:5 Michael Vanek

Darmstadt: Klaus Drüg, Anke Frye, Tilo Nettke, Daniel Götzl, Elmar Rückert, Benjamin Filzer, Sebastian Färber, Hartmut Schnürr, Julian Käuser, Andreas Kollowa, Kevin Emge, Dominik Friedel, Roman Herbig, Michael Vanek, Mike Laut, Johannes Kratz, Marco Harth, Jens Hamann

Frankfurt: Michael Dolgner, Marcus Reh, Thomas Trinkaus, Peter Csontos, James Cameron, Waldemar Kuhfeld, Alexander Wehrheim, Martin Reh, Tobias Schar, Tim Späth, Benjamin Lamm

 

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Darmstadt Homis bleiben zu Hause ungeschlagen – im dritten Heimspiel setzt es den dritten Sieg

Am Rosenmontag kam es in der Eissporthalle am Bürgerpark zum Rückspiel zwischen den Darmstadt Homis und den Vikings aus Wiesbaden. Das Hinspiel war zwei Wochen zuvor, verdient mit 5:1 an die Vikings gegangen. Nun waren die Homis auf Wiedergutmachung aus, schließlich waren bei allen Heimspielen bisher, die Punkte am Ende in Darmstadt geblieben.

Die Gäste aus der Landeshauptstadt starteten sehr konzentriert in die Partie.
Es dauerte nur bis zur 03. Minute, da läuft Vikings-Stürmer Chris Braeuning nach Pass von Bryan Harris einen Konter und schließt diesen erfolgreich, durch die Beine von Verteidiger und Torwart, zum 0:1 ab.
Erst danach gelang es den Hausherren besser ins Spiel zu finden und mehr Druck im Angriffsdrittel zu erzeugen. Doch trotz aller Mühen, gab es lange kein Vorbeikommen am gut aufgelegten Schlussmann Chris Kennedy im Tor der Vikings, der schon im Hinspiel Darmstadt zum verzweifeln gebracht hatte.
So musste in der 18. Minute dann ein kurioses Tor als Anschlusstreffer herhalten.
Bei einem Bully vor dem Wiesbadener Tor, zieht Darmstadts Tim Oefner einfach mal direkt vom Anspielpunkt ab und überrascht damit nicht nur den Torhüter der Vikings.
Und Darmstadt braucht nur 78 Sekunden um das Spiel noch vor der Pause komplett zu drehen und aus einem 0:1 ein 2:1 zu machen.
Hinter dem gegnerischen Tor passt Marco Harth die Scheibe in den Slot, wo Mike Laut ohne Bedrängnis den Puck über die Schulter des Torwarts heben kann.
Mit dieser etwas glücklichen Führung ging es dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel verpasste es Darmstadt wie so oft in dieser Saison, nach einer Pause wieder schnell ins Spiel zurück zu finden. Wiesbaden nutzt das eiskalt aus. Ein Pass der Vikings im Angriffsdrittel wird unglücklich von einem Spieler der Homis abgefälscht und landet bei Oli-Pekka Jaako der frei vor dem Tor stehend, keine Probleme hat die Scheibe im Tor unterzubringen.
Danach versuchte Darmstadt das Spiel zu machen und die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Immer wieder taucht die Reihe um Roman Herbig und Michael Vanek im Drittel der Vikings auf und erspielt sich eine Torchance nach der anderen. Doch an Chris Kennedy war in diesem Drittel einfach kein Vorbeikommen. Auf der anderen Seite hält Klaus Dieter Drüg die Konter der Vikings hervorragend und trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten, bleibt es beim 2:2 nach 40 Minuten.

Auch im letzten Drittel fanden die Vikings schneller ins Spiel zurück und es dauerte einige Minuten bis die Homis sich dem anpassen konnten.
In der 44. Minute kommt es im Torraum der Homis, nach einem Abpraller, zu einer unübersichtlichen Situation. Im Gewühl ist die Scheibe plötzlich hinter der Linie. Die Homis reklamierten Torraumabseits, aber nach kurzer Beratung entschieden die Unparteiischen auf Tor. Wiesbaden hatte das Spiel erneut gedreht.
Mit Wut im Bauch machte Darmstadt nun Druck im Angriffsdrittel und nach einigen vereitelten Chancen, ist es Jens Hamann, der in der 46. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer vom rechten Bullykreis genau in den Winkel trifft und das Remis wieder herstellt.
Und auch diesmal gelingt den Homis der Doppelschlag.
Keine 60 Sekunden nach dem Ausgleich wird Merlin Drüg im eigenen Drittel von den Beinen geholt. Den anschließenden Penalty verwandelt er sicher zur erneuten Führung.
Der vierte Führungswechsel in diesem Spiel. Mehr geht nicht! Oder doch?
In der 50. Minute bekommt auch Wiesbaden nach einem Beinstellen einen Penalty zugesprochen. Doch diesen kann Klaus Dieter Drüg souverän parieren und die Führung für seine Mannschaft festhalten.
Wiesbaden gab sich aber nicht auf und machte noch einmal Druck. Doch man merkte ihnen an, dass sie an diesem Abend nur zwei Reihen zur Verfügung hatten.
In der 57. Minute gibt es erneut einen Penalty für Darmstadt. Benjamin Filzer hat die Vorentscheidung auf der Kelle, scheitert aber ebenfalls am Torhüter.
In der Schlussminute setzte Wiesbaden mit sechs Feldspielern noch einmal alles auf eine Karte, doch am Ende blieb es beim 4:3.

Darmstadt holt im dritten Heimspiel, den dritten knappen Sieg und erwartet nun mit Spannung im letzten Heimspiel den Tabellenführer aus Frankfurt.

Tore:
02:56 0:1 Chris Braeuning
17:30 1:1 Tim Oefner
18:48 2:1 Mike Laut
21:13 2:2 Oli-Pekka Jaako
43:30 2:3 Oli-Pekka Jaako
45:27 3:3 Jens Hamann
46:19 4:3 Merlin Drüg (P)

Darmstadt: Klaus Drüg, Anke Frye, Daniel Götzl, Alex Schestakov, Benjamin Filzer, Sebastian Färber, Julian Käuser, Merlin Drüg, Kevin Emge, Tim Oefner, Roman Herbig, Florian Biermann, Michael Vanek, Mike Laut, Johannes Kratz, Marco Harth, Jens Hamann

Wiesbaden: Chris Kennedy, Kevin Stowers, Joshua Hampton, Benjamin Heuhn, Conor Murphy, Oli-Pekka Jaako, Bryan Harris, Marcel Stetter, Joshua Braham, Sapun Parekh, Chris Braeuning

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Rusty Blades weiter ungeschlagen

Spielbericht zum Spiel vom 26.02.2017 von Vincent Szabo

Das Spiel wurde in Frankfurt ausgetragen, da sonst kein passender Termin gefunden worden konnte.

Frankfurt ging ungeschlagen in die Partie und wollte an vergangen Leistungen anknüpfen, wobei die Eisbrecher auf den ersten Saison Sieg hofften.

Im ersten Drittel passierte nicht wirklich viel, den einzigen Treffer schoss Marcus Reh für die Rusty Blades. Dafür sollte es im 2. Drittel aber deutlich mehr zur Sache gehen, die Eisbrecher kamen schnell zum Ausgleich, worauf die Frankfurter aber auch eine passende Antwort hatten und durch Hauser nach schönem Pass von Benjamin Lamm zur erneuten Führung trafen. Jetzt konnten sich die Rusty Blades öfter im Drittel der Eisbrecher festsetzen und kamen auch folgerichtig zum nächsten Treffer, Vincent Szabo überwand den aber an diesem Abend sehr gut aufgelegten Goalie aus spritzen Winkel zum 3:1. Da viele Chancen nicht genutzt wurden, konnten die Mainzer dann aber nochmal auf 3:2 verkürzen. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die 2. Pause.

Das letzte Drittel begann ähnlich wie das 2. mit viel Druck der Rustys, die nächsten Tore sollten auch nicht lange auf sich warten lassen, erst traf erneut Vincent Szabo aus dem Gewühl zum 4:2, bevor Benjamin Lamm mit einem trockenen Handgelenkschuss unter die Latte auf 5:2 stellen konnte. Ein „Breakaway“ sollte dann auch den nächsten Treffer bringen. James Cameron war auf und davon und brachte seinen Farben mit 6:2 in Führung. Aber das Spiel sollte noch nicht endgültig entschieden gewesen sein, die Eisbrecher warfen nun alles nach vorne und sorgten  mit 2 schnellen Toren kurz vor Schluss nochmal für Spannung in der Frankfurter Eissporthalle. Es sollte am Ende aber nicht für mehr reichen und somit gewinnt Frankfurt auch das 6. spiel in dieser Saison.

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Homis gelingt durch einen 4:3-Erfolg (1:0, 1:1, 2:2) die Revanche im Rückspiel gegen den Aschaffenburger EV

 

Am Sonntagabend kam es in der Darmstädter Eissporthalle zum zweiten Aufeinandertreffen in der RMHL zwischen den Darmstadt Homis und dem Aschaffenburger EV in dieser Saison. Im Hinspiel hatte sich Aschaffenburg in einer knappen und ausgeglichenen Partie mit 6:4 durchgesetzt. Darmstadt war auf Revanche aus, zumal ein Sieg Pflicht war, wollte man sich die Chance auf einen der ersten beiden Plätze wahren.

Das Spiel begann verhalten, keine der beiden Mannschaften wollte durch überflüssige Fehler früh in Rückstand geraten. In der 7. Minute passierte es dann doch. Nach Pass von Michael Vanek hinter das Tor der Aschaffenburger, überrascht Tino Parhiala den Torhüter der Aschaffenburger in dem er ihn, von hinten an die Schoner schießt und der Abpraller ins Tor rutscht.Danach standen vor allem die Abwehrreihen im Mittelpunkt, die im ersten Drittel nur wenige hochkarätige Chancen zuließen.

Erst in der 17. Minute kam Darmstadt zu einem 2 auf 1 Konter, bei dem Tim Oefner von den Beinen geholt wurde bevor dieser abschließen konnte. Den anschließenden Penalty pariert der Torhüter der Aschaffenburger aber hervorragend, so dass es beim 1:0 nach den ersten 20 Minuten blieb.

Die ersten Minuten im zweiten Drittel gehörten den Aschaffenburgern, die voll motiviert aus der Kabine kamen und sich im Drittel der Darmstädter festspielten.Doch die Abwehr der Darmstädter stand stabil und wenn doch mal ein Schuss durchkam, war Schlussmann Klaus Dieter Drüg zur Stelle.

Nachdem Aschaffenburg die ersten Minuten nach Wiederanpfiff dominiert hatte, wendete sich das Blatt und Darmstadt machte richtig Druck im Drittel der Aschaffenburger. Gerade in diese Drangphase hinein gelang, nach einem Fehlpass in der neutralen Zone, Aschaffenburg ein Alleingang, welchen #8 souverän zum 1:1 Ausgleich abschloss.

Anschließend musste Darmstadt nach zwei Ausfällen auf  zwei Verteidigungsreihen umstellen, was aber gut gelang.
Ausgerechnet dem, aus der Abwehr in den Sturm vorgerückte Johannes Kratz, gelingt nach Zuspiel von Julian Käuser in der 37. Minute erneut der Führungstreffer und zugleich der Pausenstand nach 40 Minuten.

Auch im letzten Drittel waren es wieder die Aschaffenburger, die besser aus der Kabine kamen und diesmal wurde dies auch belohnt. In der 43. Minute kann #56 nach Zuspiel von #8 die Scheibe im Darmstädter Tor unterbringen. Manch einer fühlte sich an das Hinspiel erinnert, in dem Darmstadt auch lange geführt hatte, bis man im letzten Drittel das Spiel doch noch aus der Hand gab. Doch diesmal hatte Darmstadt eine Antwort parat, denn nur 3 Min.  nach dem Ausgleich kann Marco Hart die Scheibe im dritten Versuch über die Torlinie drücken.

Und dieser Marco Hart ist es auch, der sich in der 47. den Puck im eigenen Drittel schnappt, über das gesamte Feld rennt, das gegnerische Gehäuse umrundet und dann auf den nachgelaufenen Daniel Götzl passt, der ungedeckt zum 4:2 einschieben kann.

Wer nun aber schon an eine Vorentscheidung dachte, wurde eines Besseren belehrt. Denn Aschaffenburg schaffte es tatsächlich nochmal Tempo und Druck zu erhöhen und so kam der AEV in der 53. Minute zum verdienten Anschlusstreffer durch #8.In Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der letzten Minute nahm Aschaffenburg den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus, doch auch diese Maßnahme brachte nichts zählbares mehr ein.

In einem sehr fairen Spiel auf Augenhöhe kann sich Darmstadt für die Niederlage im Hinspiel revanchieren und bleibt damit in eigener Halle ungeschlagen.

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AEV setzt Siegesserie fort

Wiedermal eine sehr spannende und nervenaufreibende Partie im Freistaat. Die Gäste aus Wiesbaden, die Vikings (Red), reisten mit einer dezimierten Mannschaft an. Die unberechenbaren Staus der A3 hatten mehrere Spieler der Wiesbadener nicht ankommen lassen. Ungeachtet dessen kamen letztendlich genug zusammen um das Spiel starten zu lassen.
Anpfiff!!! Der AEV machte gleich massiv Druck aufs gegnerische Tor. Der aschaffenburger Youngster, Johannes setzte sich immer wieder durch und sorgte für gefährliche Situationen vor dem Tor der Vikings. Nach Beinstellen gegen ihn, konnte er den Strafstoß verwandeln und nur paar Minuten später machte er das 2:0. Die Vikings ließen sich nicht von dem ganzen beeindrucken und spielten ihr schnelles Spiel. Sie überliefen die gegnerische Verteidigung und schliessen mit einem Treffer an. Doch der Jo war noch lange nicht fertig und machte seinen Hattrick perfekt. Und nur eine Minute später, ein Powersprint aus dem eigenen Drittel vom Albert. Ein Verteidiger der Vikings machte sich lang und versuchte ihn noch zu stoppen. Albert legte sich den Puck zu recht, sprang über den gegnerischen Mann und machte mit einem gut platzierten Handgelenkschuß das 4:1. Es ging in die erste Pause.
Im zweiten Drittel machten die Gäste Druck. Fuhren konsequent Ihre Konter und rückten mit zwei Treffern nach. Eins davon war ein Kuriosum. Ein Befreiungsschuss aus dem eigenem Drittel direkt Richtung Tor der Gastgeber und die Scheibe schafft es irgendwie über die Kelle des Gastgebergoalies ins Netz. Die zweite Spielzeit ging an die Vikings und es ging mit 5:3 in die letzte Pause.
Im letzten Spielabschnitt wurde es dann heiß. Der Puck wurde hart umkämpft. Beide Mannschaften packten nochmal alle Reserven aus und kämpften bis zum Schluss. Es kam zu Diskussionen mit dem Schiri, der an diesem Abend manchmal zu streng war. In der letzten Minute nahmen die Gäste Auszeit um die Truppe nochmal einzuschwören. Doch alles nützte nicht um das knappe Ergebnis  von 6:4 zu drehen und die Unterfranken sind somit seit vier Spielen ungeschlagen.
Vielen Dank an die Vikings für die herzhafte und im ganzen eine faire Partie.
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Krimi am Untermain.

Was für ein Dienstag Abend. Zumindest aus Sich der Aschaffenburger, das spannendstes Spiel bisher.
Die Unterfranken empfingen die Homis aus Darmstadt zu einer Partie der Division Main. AEV ging es um die Herbst-Meisterschaft ;). Doch die haben die Rechnung ohne die Homis gemacht. Denn der wahnsinniger Druck, einem Schneesturm gleich, vom Anfang an der Darmstädter, hatte die Heimmannschaft kalt erwischt. Durch hohe Geschwindigkeit, präzise Pässe und die Fehler der Gegner, konnten die Gäste aus Hessen bereits in den ersten Minuten in Führung gehen. Gegen den Darmstädter Tino Parhiala, schien kein Kraut gewachsen zu sein. Tino und Co. hatten im ersten Drittel ein deutliches Zeichen gesetzt. Es ging mit 1:3 in die Pause.

Im zweiten Drittel machte sich die Panik auf der Bank der Hausherren bemerkbar. Es kam zu einer mittlerweile  als Tradition gesehene 6 Mann-Straffe seitens des AEV, doch auf Goali Michael Kins war Verlass. Er parierte den Penalty-Shoot. Die Aschebescher konnten zwar gleich zu Beginn mit einem Treffer nachziehen, doch der allmächtige Ian konnte nach nur zwei Minuten den alten Abstand wieder herstellen. Zum Schluß des zweiten Drittels hatte sich der AEV wieder gefangen. Es wurde ruhiger auf der Bank. Der Topsturm um Alex Winter (Wintersturm :)), nahm an Fahrt auf. Schnelle kurze Pässe vor dem Kasten der Anke konnten zum Anschlusstreffer genutzt werden. 3:4 der Stand nach zwei Spielzeiten.
Was in dem letzten Schlussabschnitt geschah, war unglaublich. Die Homis machten zwar nicht den Eindruck dass sie den Sieg schon in der Tasche sahen und nachliessen, aber es lief für sie nicht mehr so gut wie zuvor. Ebenso hat es an Glück gefehlt als sie am praktisch leerem Tor vorbeischlenzten. Nichtsdestotrotz drehte AEV so richtig auf. Gleich in der vierten Minute konnte Bernd Schreiner mit einem Hammer-Schuss von der blauen, das Match ausgleichen. Reece Willkin und Alber Frank sorgten dann für den Rest. Aus Darmstadt kam nichts mehr und es folgte die Schlussserene. Eine sehr spannende Partie ging zu Ende. Die Aschebescher rücken nach diesem Sieg an die Spitze der Main-Division vor.

Die Spieler des Abends:
Michael Kins
Tino Parhiala

Alex Winter

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Rusty’s schlage die Homis in der Frankfurter Eissporthalle

rusthom
Am Sonntag Abend trafen sich die Teams der Rusty Blades und der Darmstadt Homis zum ersten aufeinander treffen in dieser Saison in der Frankfurt Eissporthalle. Um 20:30 wurde das Spiel angepfiffen, beide Mannschaften spielten anfangs etwas verhalten und so kam es nur selten zu offensiven Aktionen. Doch nach dem ersten abtasten ging Frankfurt mit einem Doppelschlag innerhalb von kürzester Zeit mit 2:0 in Führung. Darmstadt machte von nun an aber mehr Druck und kam auch zu Möglichkeiten, von denen sie im ganzen Spiel aber nicht all zu viele nutzen konnten, der Goalie der Rusty Blades hatte einen Sahnetag und hielt alleine 3 Penaltys. Mit andauernder Spielzeit konnten die Frankfurter sich aber immer deutlicher absetzen und hatten das Spiel weitestgehend unter Kontrolle, auch wenn die Homis einige gefährliche Konter führen, war immer noch ein Schläger oder ein anderes Körperteil dazwischen, sodass es am Ende bei 4 Gegentoren blieb. Offensiv war Frankfurt teilweise etwas lässig unterwegs und spielte die Angriffe nicht so zu Ende, wie man es aus den vorherigen Spielen oder aus dem Training gewohnt war. Alles in allem verlief das Spiel relativ fair, sodass der Schiedsrichter nicht all zu große Mühe hatte, die Partie zu leiten. Frankfurt setzte sich am Ende mit 11:5 durch.
Torschützen Rusty Blades :
Balogh, Schade, Kleemann, Winners, Lamm (2), V. Szabo (2), Wehrheim, Marcus Reh, Waldi Kuhfeld
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Rusties trotz Handicap siegreich. AEV holt ersten Punkt.

 

Am 15.11. um 20:00 empfingen die Aschaffenburger Ihre Gäste aus Frankfurt, die Rusty Blades zu dem Rückspiel. Die Routiniers aus Hessen hatten ein Goalieproblem und stellten einen Ersatz (Feldspieler in Goaliemontur) ins Tor. Für die Liganeulinge bot sich die Chance auf den ersten Sieg in dieser Saison. Doch in den ersten Minuten hatten die Rusties gezeigt, dass durch großen Druck nach Vorne und einem überragendem Stefan Hellmich, es auch so geht. Der Stefan fälschte die Scheibe nach einem Schuß von der Blauen in den Heimkasten ab. Kurz darauf kam es zum Wechselfehler des AEV und es folgte ein verwandelter Penalty. Nach diesem schlechten Start rütteln sich die Unterfranken jedoch auf und zogen mit zwei Treffern nach.

Im zweiten Drittel lieferten sich die beiden Kontrahenten ebenso einen Schlagabtausch. Doch die Gäste spielten gut in der Defensive, störten früh und ließen die Heimmannschaft nicht zum Abschluss kommen. Nur gegen den blitzschnellen Albert Frank hatten die Verteidiger der Rusties Probleme, der immer wieder für Anschlusstreffer sorgte.

Das dritte Drittel ging an Aschaffenburg. Durch den Ausgleichstreffer in der letzten Minute konnten sie das Match ins Penalty-Schießen retten.

Im Penalty-Schiessen kam es dann zur großen Überraschung. Der eigentlicher Feldspieler der Rusty Blades und Ersatzgoalie am diesen Abend, Lior. Hat im entschiedenen Moment einen kühlen Kopf bewahrt und hielt den Penaltyschuss. Damit sorgte er für den entscheidenden Unterschied und der Sieg ging nach Frankfurt.
ot-win
Tore AEV:
Jochanes Kolb; Wladimir Schweizer; Albert Frank (2); Sergej Flegler; Igor Huber; Dimitrij Lyfar
Vorlagen AEV:
Sergej Flegler; Albert Frank (2)

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