Knapp verloren

Das gestrige Spiel haben die Midnighters knapp gegen die Rusty Blades aus Frankfurt mit 2:3 verloren. Dabei präsentierten sich die Midnighters deutlich lauffreudiger und konzentrierter als am letzten Sonntag, als man sich deutlich mit 4:7 den Rusties geschlagen geben musste.
Im ersten Drittel zeigten die Midnighters gleich vom Start weg, dass sie sich dieses mal nicht im ersten Drittel überrumpeln lassen wollten. Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit zahlreichen Laufduellen und Zweikämpfen. Einen ihrer Angriffe nutzen die Midnighters dann auch prompt zur Führung. Andrej Prochazka (#82) trieb die Scheibe ins Angriffsdrittel, scheitere jedoch mit seinem Schussversuch. Den daraus resultierenden Rebound legte Nils Lindemann (#11) auf die Kelle von Radek Pleskac (#41) auf, der mit einem Schlagschluss aus dem High Slot den ersten Treffer des Abends markierte. Den Midnighters gelang es jedoch nicht die Führung mit in die Pause zu nehmen. Benjamin Lamm (#5) erzielte drei Minuten vor Drittelende mit einem trockenen Handgelenkschuss den Ausgleich.

Im zweiten Drittel ließen es die Midnighters aus unerklärlichen Gründen etwas ruhiger angehen. Die Folge: Die Zuteilungen stimmten häufiger nicht und eigene Angriffe wurden deutlich weniger – man rannte den Rusty Blades ein wenig hinterher. Das kostete Kraft und Nerven. Ein ums andere Mal hielt Midnighters-Goalie Bend Boos seine Jungs mit tollen Paraden im Spiel. Beim Penaltyschuss von Benjamin Lamm war er dann jedoch auch machtlos.
Im dritten Drittel berappelten sich die Midnighters wieder. Laufbereitschaft und Konzentration verbesserten sich deutlich. Die Spielanteile drehten sich in Richtung der Midnighters. Dennoch waren es die Rusty Blades die in einer Situation zu weit aufgerückte Midnighters auskonterten und das 1:3 erneut durch Benjamin Lamm markierten. Wütende Angriffe der Midnighters brachten den 2:3 Anschlusstreffer durch Simon Dietzen (#8). Zum Schluss nahmen die Midnighters noch den Goalie zugunsten eines sechsten Midnighters vom Eis. Dominik Hagelmann (#4) traf wenige Sekunden vor Schluss jedoch nur den Pfosten. Die Aufholjagd wurde nicht belohnt.
Ein eigentlich faires Spiel mit einigen Nickeligkeiten zum Schluss. Der Schiri hatte das Geschehen jedoch jederzeit gut im Griff.

[31.01.2018] Dima Lyfar

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