Spartak AEV Aschaffenburg vs U20 Mainzer Wölfe

Heute stand das zweite Spiel, der noch jungen Saison, nach dem das erste Heimspiel mit einer sehr guten mannschaftlichen Leistung gewonnen wurde, auf dem Programm. Das erste Auswärtsspiel in Aschaffenburg. Die Sirene ertönte und aufgrund Verletzungen und Krankheiten standen bei den Mainzern gerade einmal 2 Blöcke auf dem Eis. Der Gegner hatte hier mehr Auswahl und brachte es auf 3 Blöcke.

Die Devise lautete, ruhig angehen lassen und erstmal den Gegner beobachten. Das abtasten dauerte ca. 10 Minuten bevor Aschaffenburg zum ersten Tor kam, das erste Drittel verlief wenig spektakulär beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Bis die sehr gute #25 der Aschaffenburger einen Angriff startete, und auf Vorlage der # 51 zum 2:0 einnetzte.  Das war noch kein Beinbruch und mit Ruhe auch wieder aufzuholen.

Das 2. Drittel begann und man sah, dass die Jungs immer besser ins Spiel kamen. Nach einem Foul an unserer #44 kam der Pfiff vom Schiri….Penalty! Die Chance zum Anschlusstreffer ließ er sich nicht nehmen und verwandelte eiskalt und sehenswert zum 1:2. Die Freude währte allerdings nicht lange bis Spartak wieder auf 1:3 stellte. Die Jungs waren aber heiß und spielten sehr gut zusammen. Eine Unsicherheit in der Defensive der Gäste nutzte unsere #72 und passte auf unsere #11 der humorlos zum 2:3 Anschlusstreffer einnetzte. Dieses Tor tat ihm sichtlich gut, nachdem er im ersten Spiel noch leer ausging. Dieses Drittel ging mit 1:2 an die U20.

Die Entscheidung sollte also im 3. Drittel fallen…..oder auch nicht! Die Konditionell guten „jungen Wilden“ hatten noch ausreichend Reserven um jetzt viele Angriffe zu landen, weil ihnen die Räume dafür geöffnet wurden. Auf Vorlage unserer #54 vollendete unsere #27 trocken zum Ausgleich 3:3. Hier lag eine Überraschung in der Luft, zumal in der letzten Saison keins der beiden Begegnungen von der U20 gewonnen werden konnte. Doch wieder, kurz danach erhöhte die #25 der AEV auf die erneute Führung 4:3. Ein erneutes Foulspiel an unserer #44 brachte den 2. Penalty des Abends. Alle fragten sich, ob er sich die gleiche Ecke aussucht, wie beim ersten Mal. Er lief wieder an, zog auf die linke Seite, täuschte den Goalie und schoss unhaltbar links ins Tor 4:4. Der Goalie hatte wohl, wie beim ersten Mal wieder auf die rechte Seite spekuliert. Die Zeit lief von der Uhr, sollte es wieder ein unentschieden, wie im letzten Jahr in Mainz geben?! Es vielen im letzten Drittel noch 2 Tore, eins für Spartak und das zweite in einer schönen Einzelaktion unserer #11. Noch 5 Minuten standen auf der Uhr, als sich beide Mannschaften auf die Entscheidung im Penalty entschieden. Jede Mannschaft sollte 3 Penaltys bekommen. Die Schützen wurden ausgewählt und es ging los. Spartak legte los und verwandelte locker. Unsere #54 lief an und hatte den Goalie bereits ausgespielt und war bereit zum Schuss, als der Schläger des Goalies, wie auch immer, über das Eis schoss und den Treffer verhinderte. Spartak lag 1:0 vorne und könnte mit dem nächsten Treffer die Vorentscheidung klar machen. Doch unser Goalie # 62 hatte einen Sahnetag erwischt und fischte den Schuss mit der Fanghand ab. Jetzt sollte wieder unsere #44 ran, der bereits 2 verwandelt hatte. Hat er die Nerven auch den dritten Penalty zu verwandeln? Er läuft an und verlädt den Goalie ein weiteres Mal, so ein abgebrühtes Schlitzohr! 1:1 Jetzt kamen die Aschaffenburger mit Ihrem letzten Penalty und unser Goalie #62 verhindert auch diesen Treffer. Jetzt kam es drauf an, wenn der nächste Schütze trifft hätten die U20 auch das zweite Spiel der Saison gewonnen. Unsere #56 läuft an, eigentlich ist er ein sicherer Schütze, und auch dieses Mal behält er die Ruhe und schießt zum 7:6 Endstand in die Maschen. Jubel bricht aus und immerhin geht die Heimmannschaft nicht ganz leer aus, 1 Punkt Spartak und 2 Punkte U20. Das war ein gutes Eishockeyspiel von beiden Seiten. Die beiden Schiris auf dem Eis hatten die Partie zu jeder Zeit im Griff.

[04.11.2018 Stefan]

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