Regeln

Durchführungsbestimmungen – Stand 22.08.2017 –

Vorwort

Mit der Rhein-Main-Hobbyliga (RMHL) wollen wir Eishockey begeisterten Spielern, die nicht für den Spielbetrieb in offiziellen Ligen gemeldet sind, die Ausübung ihres Sports unter Wettkampfbedingungen ermöglichen. Die Organisation der Hobbyliga erfolgt ehrenamtlich und ohne kommerzielle Interessen. Respekt, Fairness und Aufrichtigkeit sind das Fundament, auf dem die Hobbyliga beruht. Jeder Spieler, der in der Hobbyliga aktiv ist, verpflichtet sich diesen Grundsätzen ohne Einschränkung und erkennt die in diesem Dokument formulierten Durchführungsbestimmungen an. Die Rhein-Main-Hobbyliga ist ein Gemeinschaftsprojekt der teilnehmenden Mannschaften. Dies bedeutet, dass alle Teilnehmer so stark wie irgend möglich in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Aktive Mitarbeit in der Organisation und Durchführung der Liga ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Die Rhein-Main-Hobbyliga ist eine Liga von Spielern für Spieler. Das nachfolgende Regelbuch beschreibt die notwendigen Rahmenbedingungen für den fairen und möglichst reibungslosen Ablauf des Spielbetriebs. Die Maxime dabei lautet: „So wenig Regeln wie möglich, so viele wie nötig“. Über allem steht: Die Rhein-Main-Hobbyliga ist eine Freizeitliga für Freizeitspieler! Das Regelwerk ist dem Hobbycharakter einer Freizeitliga verpflichtet und beruht auf den Entscheidungen der Versammlung der Mannschaftsvertreter. Jede dieser Regelungen kann bei Bedarf von der Versammlung neu diskutiert und abgestimmt werden.

Organisation / Versammlung der Mannschaftsvertreter

Die Versammlung der Mannschaftsvertreter ist die zentrale Entscheidungsinstanz für alle Fragen rund um die Organisation des Spielbetriebs. Sie setzt sich aus jeweils einem Vertreter der in der Liga gemeldeten Mannschaften zusammen. Jeder Vertreter ist bei Abstimmungen und Entscheidungen gleichberechtigt. Ist kein Vertreter anwesend, verfällt das Stimmrecht der jeweiligen Mannschaft.

Die Versammlung der Mannschaftsvertreter kann Änderungen in den Durchführungsbestimmungen beschließen, entscheidet über die Aufnahme neuer Mannschaften (die von der Entscheidung betroffene Mannschaft hat dabei kein Stimmrecht), entscheidet über den Ausschluss von Mannschaften (die von der Entscheidung betroffene Mannschaft hat dabei kein Stimmrecht).

Teilnehmende Teams 2017/2018

  • Mainzer Wölfe
  • Mainzer Wölfe U 20
  • EHC Meteor Mainz
  • EC Midnighters Rhein-Main
  • Wiesbaden Vikings Team -black
  • Wiesbaden Vikings Team -red
  • Rusty Blades
  • Darmstadt Homis
  • 1.Aschaffenburger Eissportverein e.V
  • Eisbrecher RMESC e.V.
  • Wiesbaden 5 Lakes

Spielberechtigungen

Spielberechtigt sind prinzipiell alle Personen

  • die in der laufenden Saison nicht zum Personal einer Mannschaft des offiziellen DEB Spielbetriebs (auch Hessenliga/Landesliga) gehören oder gehörten. Maßgeblich ist mindestens einmalige Teilnahme an einem regulären Ligaspiel. Für weibliche Spieler, Spieler unter 18 Jahren und Torhüter gilt diese Regelung nicht.
  • die mindestens 18 Jahre alt sind
  • die 16 oder 17 Jahre alt sind und deren Erziehungsberechtigte eine schriftliche Einverständniserklärung abgegeben haben
  • die nicht von der Versammlung der Mannschaftsvertreter dauerhaft vom Spielbetrieb ausgeschlossen wurden

Anmerkung: Wie im Vorwort beschrieben ist die Rhein-Main-Hobbyliga eine Liga, die Spielern, die nicht für den Spielbetrieb in offiziellen Ligen gemeldet sind, die Ausübung ihres Sports unter Wettkampfbedingungen ermöglichen möchte. Es versteht sich daher von selbst, dass die teilnehmenden Teams nicht auf Spieler zurückgreifen, die zum Personal von Mannschaften im offiziellen Spielbetrieb gehören.

Spielermeldungen

Jede Mannschaft muss vor Beginn der Saison (bis spätestens 15.10.2017 eine verbindliche Mannschaftsmeldung mit Namen und Nummern der Spieler vorlegen, die sie im Laufe der Saison einsetzen möchte.

Sollten Spiele der Hobbyliga bereits vor dem 15.10.2017 stattfinden, müssen die Mannschaftsmeldungen der betroffenen Teams entsprechend früher (vor dem ersten Spiel) eingereicht werden.

Neue Spieler können im Laufe der Saison bis zum 31.01.2018 nachgemeldet werden. In den Playoffs und dem Finalspiel am Saisonende dürfen allerdings nur Spieler eingesetzt werden, die auch im Verlauf der Vorrunde bereits mindestens einmal im Einsatz waren.

Ein Spieler kann nicht gleichzeitig für zwei Mannschaften innerhalb der Rhein-Main-Hobbyliga aktiv sein. (Ausnahme: Torhüter können in Ausnahmefällen von anderen Mannschaften ausgeliehen werden. Voraussetzung ist die Zustimmung der gegnerischen Mannschaft.)

Gemeldete Spieler dürfen innerhalb einer Saison das Team nicht wechseln.

Ausrüstung

Jeder Spieler ist selbst für die Vollständigkeit und den mängelfreien Zustand seiner Ausrüstung verantwortlich.

Seitens der Organisatoren der Hobbyliga oder der Schiedsrichter erfolgt keine Kontrolle der Ausrüstungen.

Die Liga empfiehlt allen Spielern das Tragen eines Vollvisiergesichtsschutzes.

Versicherung

Die Rhein-Main-Hobbyliga ist keine offizielle Liga und ist nicht Veranstalter der Spiele.

Alle Teams und deren Spieler handeln in Eigenverantwortung.

Eine Haftung für Personen- oder Sachschäden, die während der Hobbyligaspiele Beteiligten oder Zuschauern entstehen, ist ausgeschlossen!

Für Sach- oder Personenschäden haftet wie in anderen Freundschaftsspielen oder Trainings auch, der Einzelne selbst bzw. dessen Haftpflichtversicherung.

Schiedsrichter

Im Vorwort ist definiert, dass Respekt, Fairness und Aufrichtigkeit das Fundament darstellen, auf dem die Hobbyliga beruht. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit den Schiedsrichtern. Die Schiedsrichter leiten das Spiel nach bestem Wissen und Gewissen. Die Entscheidungen der Schiedsrichter – ob richtig oder falsch – sind in jedem Fall zu akzeptieren und zu befolgen!

Alle Teams verpflichten sich zum Fairplay gegenüber Mitspielern, Gegenspielern und Schiedsrichtern. Alle Teams verpflichten sich dazu, unfaire Spieler aus den eigenen Reihen selbst aus dem Spiel zu nehmen und den Schiedsrichter in seinen Entscheidungen zu respektieren und zu unterstützen.

Es wird angestrebt, dass jedes Spiel von zwei Schiedsrichtern geleitet wird. Dies ist für alle Beteiligten leichter und angenehmer. Sollten keine zwei Schiedsrichter zur Verfügung stehen, kann ein Spiel auch nur von einem Schiedsrichter geleitet werden.

Das Heimteam sorgt für die Bereitstellung der Schiedsrichter. Die Kosten (max 30,- €) werden zwischen den Teams geteilt.

Die Schiedsrichter sollten schwarz-weiße Schiedsrichtertrikots tragen.

Modus

In der Saison 2017/2018 wird in zwei Gruppen gespielt. Gruppe „Rhein“ und Gruppe „Main“. In dieser Gruppe spielt jede Mannschaft gegen jeden mit Hin- und Rückspiel (8 Spiele bzw. 10 Spiele pro Team). Am 25.03.2018 gibt es ein Finalturnier. Dort spielen die 1. jeder Gruppe um die Meisterschaft. Die 2. der Gruppen spielen um Platz 3. Bei Unentschieden gibt es 5 Minuten Overtime 3 gegen 3, bei weiterem Unentschieden entscheidet eine Penalty-Serie.

Jede Mannschaft muss bis spätestens 30.10.2016 seine Spiele terminieren und sich mit den Gegnern abstimmen (Datum, Uhrzeit, Spielpaarung) und dies der Ligenleitung melden. Die Terminpläne werden dann zusammengeführt und auf der Homepage veröffentlicht.

Die Kosten für die Eiszeit des Finals werden aus der Ligakasse (Startgebühr der Teams) bezahlt.

Zeitnahme & Spielbericht

Diese Saison muss ein Spielbericht geführt werden. Die Spielberichte werden auf der Homepage für jedes Spiel zum Runterladen bereitgestellt. Die gastgebende Mannschaft ist für die Zeitnahme sowie für die unverzügliche Übermittlung des Endergebnisses (folgenden Tag bis 12 Uhr) an die Liga verantwortlich.

Sollte es im Rahmen eines Spiels besondere Vorkommnisse geben (z.B. Große Strafen) hat der Schiedsrichter einen Sonderbericht zu erstellen und muss diesen unmittelbar an die Liga übermitteln.

Spieldauer

Für den Fall, dass die Spiele in der normalen Trainingszeit der Teams stattfinden, bzw. die verfügbare Eiszeit auf 90 Minuten begrenzt ist und/oder keine Zeitnahme zur Verfügung steht, gelten folgende Spielzeiten:

  • Die Spielzeit beträgt 3 mal 20 Minuten durchlaufende Zeit
  • Zwischen den Dritteln findet eine fünfminütige Pause statt
  • Die Einlaufzeit vor Beginn des Spiels beträgt 10 Minuten

Falls aufgrund unvorhergesehener Vorkommnisse abzusehen ist, dass die zur Verfügung stehende Spielzeit nicht ausreichend ist und eine Verlängerung der Eiszeit nicht möglich ist, ist die Spielzeit entsprechend zu kürzen. Die Schiedsrichter entscheiden in der zweiten Drittelpause über die Länge des letzten Drittels und teilen ihre Entscheidung den Mannschaften mit. Dabei ist auch zu beachten, dass auch einem eventuell notwendigen Penaltyschießen ausreichend Zeit eingeräumt werden muss.

  • Aufwärmen 10 min
  • Drittel 20 min
  • Pause und Seitenwechsel 5 min
  • Drittel 20 min
  • Pause und Seitenwechsel 5 min
  • Drittel 20 min

Sollte den Teams eine längere Eiszeit zur Verfügung stehen, kann unter Zustimmung beider Teams und der Schiedsrichter eine längere Spielzeit vereinbart werden. Im Idealfall steht eine Spielzeit zur Verfügung steht, die es erlaubt, das Spiel in der „vollen Länge“ von 3×20 Minuten gestoppte Zeit auszutragen.

Spielwertung

Ein Sieg nach regulärer Spielzeit wird mit drei Punkten gewertet.

Steht es nach regulärer Spielzeit Unentschieden, folgt ein Penaltyschießen. Im Penaltyschießen tritt jedes Team zunächst mit drei verschiedenen Schützen an. Sollten weitere Schüsse nötig sein, kann ab dem 4. Schuss jeder beliebige Spieler antreten (auch mehrfach). Ein Sieg nach Penaltyschießen wird mit zwei Punkten gewertet, die unterlegene Mannschaft erhält in diesem Fall einen Punkt.

Der Tabellenplatz richtet sich nach der Zahl der erreichten Punkte.

Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

Regeln

Gespielt wird nach den No-Contact-Eishockey-Regeln. Das heißt: Normale Eishockeyregeln mit folgenden Einschränkungen:

  • Bodychecks sind verboten.
  • Unabsichtlicher Kontakt (Check) kann (z.B. bei übertriebenem Einsatz oder Fahrlässigkeit) oder kann nicht zu einer Strafe führen. Das liegt im Ermessen der Schiedsrichter.
  • Faustkämpfe und Schlägereien sind verboten und führen automatisch zum sofortigen Abbruch des Spiels. Der Schiedsrichter hat in diesem Fall einen Sonderbericht zu erstellen, in dem er die Vorkommnisse darlegt. Über die Wertung des abgebrochenen Spiels muss die Versammlung der Mannschaftsvertreter anschließend entscheiden.
  • Beschimpfungen oder Beleidigungen gegenüber Mitspielern, Gegnern oder insbesondere den Schiedsrichtern sorgen zum sofortigen Ausschluss des Spielers. Der Schiedsrichter hat in diesem Fall einen Sonderbericht zu erstellen, in dem er die Vorkommnisse darlegt. Über weitere Sanktionen gegen den ausgeschlossenen Spieler entscheidet die Versammlung der Mannschaftsvertreter.

 Strafen

  • Fouls werden nur dann mit Zeitstrafen geahndet<, wenn das Spiel in der vollen Länge von 3×20 min gestoppter Spielzeit ausgetragen wird. In allen anderen Fällen – bei verkürzter und/oder durchlaufender Spielzeit – werden Fouls anstatt mit einer 2-Minuten-Strafe mit einem Penaltyschuss geahndet.
  • Der Penaltyschuss muss von dem gefoulten Spieler ausgeführt werden. Sollte dies nicht möglich sein (z.B. Torwart gefoult oder gefoulter Spieler verletzt), muss der Penalty von einem anderen Spieler, der zum Zeitpunkt des Fouls auf dem Eis stand, ausgeführt werden.
  • Auf Eisflächen ohne erhöhte Plexiglas-Scheiben (z.B. Mainz) wird eine Spielverzögerung durch das unabsichtliche Herausschießen des Pucks nicht mit einem Penalty geahndet. In diesem Fall wird das Spiel mit einem Bully im Verteidigungsdrittel der Mannschaft fortgesetzt, die die Spielverzögerung begangen hat. Im Falle einer absichtlichen Spielverzögerung kann der Schiedsrichter weiterhin einen Penalty verhängen.
  • Icing: Unerlaubte Weitschüsse werden direkt abgepfiffen. Beide Mannschaften dürfen in diesem Fall wechseln.
  • Die Schiedsrichter sind angehalten, das Spiel direkt zu unterbrechen, wenn ein Torhüter an der Maske getroffen wurde.
  • Jede Regel- und Sportwidrigkeit, die über ein „2-Minuten-würdiges“ Foul hinausgeht, muss der Schiedsrichter mit einer persönlichen Strafe ahnden (10-Minuten-Disziplinarstrafe oder Spieldauerdisziplinarstrafe). Eine zweite 10-Minuten-Disziplinarstrafe im Spiel für denselben Spieler ist gleichbedeutend mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe.
  • Im Falle einer Spieldauerdisziplinarstrafe hat der Schiedsrichter einen Sonderbericht zu erstellen, in dem er die Gründe für die Disziplinarstrafe darlegt. Über weitere Sanktionen gegen den ausgeschlossenen Spieler entscheidet die Versammlung der Mannschaftsvertreter.

WICHTIG:

Ziel sollte es sein, dass die Spiele der Rhein-Main-Hobbyliga ganz ohne solche Strafen auskommen. Die Mannschaften sind aufgerufen, für eine faire Austragung der Spiele und einen respektvollen Umgang miteinander zu sorgen und Spieler, die gegen die Prinzipien von Respekt, Fairness und Aufrichtigkeit verstoßen, selbst aus dem Verkehr zu ziehen.

Kosten

Für jedes Team wird eine Startgebühr in Höhe von 150 € fällig. Diese Gebühr ist bis spätestens 01.10.2017 zu entrichten. Von den Gebühren werden u. a. Pokale, anfallende Hosting-Gebühren für die Website sowie die Eiszeit für das Finalspiel bezahlt (inkl. Schiri und Sani).