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Homis beginnen die erste Saison in der RMHL mit einem Sieg!

Mit einem 5:4-Heimsieg gegen die Eisbrecher aus Mainz holen sich die Darmstadt Homis am ersten Spieltag den ersten Sieg in der Rhein-Main Hobbyliga.

Darmstadt ging mit Schwung in die Partie und spielte sich gleich in den ersten Minuten einige gute Chancen heraus, die aber ohne Erfolg blieben. In der 6. Minute war es dann Kevin Emge, der nach einem Schuss von Mike Laut den Abpraller im Netz der Mainzer zum 1:0 unterbrachte. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Beide Torhüter zeigten in dieser Phase mehr als nur einmal ihr Können. Nach einem Foul an Ian Perry wurde den Darmstädtern zur Mitte des ersten Drittels ein Penalty zugesprochen, der aber von Mikhail Entaltsev im Tor der Mainzer pariert werden konnte. In der 14. Minute erhöht Darmstadt dann auf 2:0. Nach einem Pass von Marco Harth lies Mike Laut dem Torhüter der Mainzer im Nachschuss keine Chance.

Dies war auch der Stand nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, in dem die Darmstädter ihre Chancen einfach etwas besser nutzten.

Darmstadt Homis

Im zweiten Drittel waren es die Mainzer, die wacher aus der Kabine kamen und in der 23. Minuten den Anschlusstreffer zum 2:1 markierten. Torschütze war Evgeniy Epifanov, der nach einem gewonnenen Bully, mit einem verdeckten Schuss durch die Abwehr, Klaus-Dieter Drüg im Tor der Darmstädter keine Chance ließ. Darmstadt drehte nun auf und konnte nur eine Minute nach dem Anschluss den alten Abstand wieder herstellen. Mannschaftskapitän Hartmut Schnürr traf nach einem Alleingang zum 3:1. Und es dauerte erneut nur 60 Sekunden bis Kevin Emge in der 25. Minute, nach einem Pass von Julian Käuser, alleine vor dem Tor der Mainzer auftauchte und auf 4:1 erhöhte. Diese Phase des Spiels war die stärkste der Darmstädter und zugleich die schwächste der Mainzer. Immer wieder taten sich Lücken in der Hintermannschaft der Eisbrecher auf und Mikhail Entaltsev im Tor der Mainzer hatte einiges zu  tun. In der 33. Minute lief Kevin Emge nach weitem Pass in die Spitze von Daniel Götzl erneut alleine auf das Tor der Mainzer zu und markierte mit dem 5:1 seinen dritten Treffer an diesem Abend. In der 38. Minute kamen dann auch die Mainzer nach einem schön gespielten Konter zu ihrem zweiten Treffer. Tim Henneman kann nach Pass von Johannes Jausen direkt abziehen und den 5:2 Pausenstand erzielen.

Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause hatte den Mainzern wieder neues Selbstvertrauen gegeben und man merkte ihnen an, dass sie nun die Aufholjagd einleiten wollten, wohingegen die Darmstädter verunsichert wirkten. Nach einem Foul, kamen nun auch die Eisbrecher zu ihrem ersten Penalty, aber auch dieser blieb ungenutzt. Trotz ihrer Überlegenheit im letzten Drittel konnten die Mainzer lange den stark spielenden Klaus-Dieter Drüg im Tor der Darmstädter nicht überwinden. Besonders Janis Reger auf Seiten der Mainzer bekam nun viel Eiszeit und führte sein Team zu einigen schön herausgespielten Torchancen. In der 55. Minute verpasste Darmstadt die Vorentscheidung als man drei Schüsse hintereinander nicht im Tor unterbringen konnte. Und das sollte sich rechen. In der 59. Minute traf Fabian Kaiser für die Mainzer zum 5:3 und es entwickelte sich eine Abwehrschlacht in den letzten 2 Minuten. Nach einem Foul bekam Mainz dann in der 60. Minute einen weiteren Penalty zugesprochen, den Janis Reger zum 5:4 einnetzte.

Danach passierte aber nichts mehr. Darmstadt setzt sich in einer spannenden und ausgeglichenen Partie mit 5:4 durch und freut sich über die ersten drei Punkte.

Eishockey vom Feinsten, das Finale der Rhein Main Hobby Liga 2015 / 2016

Wiesbaden Vikings und Meteor Mainz gewinnen ihre Finalspiele.

Samstagabends in der Mainzer Eissporthalle, zur absoluten Primetime fand das Finale der Rhein Main Hobby Liga (RMHL) statt. Erstmals in der 6-jährigen Geschichte der RMHL gab es 2 Finalspiele.

Die erste Mannschaft der 5 Lakes aus Wiesbaden sowie die Meteor aus Mainz spielten um den 3. Platz. Vorjahressieger Wiesbaden Vikings Black traf auf die ungeschlagene Mannschaft der Vorrunde des Hockeyshop Forster aus Frankfurt.

Im Spiel um Platz 3 hatten die Wiesbadener 5 Lakes den besseren Start.  Nach dem ersten Drittel stand es bereits 2-0 für Wiesbaden. Im 2. Drittel kam Meteor besser ins Spiel und verkürzte nach einem Penalty auf 2-1. Stefan Hellmich stellte eine Minute später mit seinem 3. Treffer den Abstand wieder her. Nach dem Ende des 2. Drittel hatte Wiesbaden seine 2 Tore Führung behauptet und es stand 4-2. Das letzte Drittel wurde spannend, Meteor verkürzte 25 Sekunden nach Anpfiff und weitere 25 Sekunden später schoss Wiesbaden das nächste Tor. Danach spielte die Mannschaft aus Mainz um Torwart Kai Schmidlin wir aufgedreht.  Bis zur Hälfte des letzten Drittels konnten die Mainzer  weitere 5 Tore schießen. Ausgleich und dann sogar 4 Tore Vorsprung, so begannen die letzten 10 Minuten des Spiels um Platz 3. Wiesbaden konnte in der Schlussphase noch 2 Tore schießen. Aber das reichte nicht mehr. Meteor Mainz gewinnt das Spiel nach einer großartigen Aufholjagd mit  9-7. Ein tolles Spiel für die Zuschauer. Bester Spieler auf Wiesbadener Seite war Stefan Hellmich mit 5 Treffern. Auf der Mainzer das gesamte Kollektiv um Spielertrainer Dimitri Fichter, insgesamt 7 verschiedene Torschützen und einem starken Schlussdrittel. (0-2/2-2/7-3) 9-7.

Um 20.00 begann auf frisch gemachtem Eis das Finale um die RMHL Liga 2016. Wiesbaden Vikings gegen Hockeyshop Forster aus Frankfurt. Beide Mannschaften konnten sich ungeschlagen in der Vorrunde für das Finale der RMHL qualifizieren. Meister und Vizemeister der vergangen Saison standen sich also wieder gegenüber. Beide Mannschaften mit erfahrenen Oberligaspielern, Collegespielern und sogar Spieler aus der Inline-Nationalmannschaft standen sich gegenüber. Eishockey vom Feinsten – das war jedem klar.

Die Wiesbaden Vikings hatten den besseren Start, 2x Alex Althenn und John Brausch schossen die Wiesbadener mit  3-0 in Führung. Forster verkürzte mit einem Penalty auf 3-1. Doch die Vikings spielten furios und schossen weitere 3 Tore. Mit 6-1 ging es in die Drittelpause, die Partie schien entschieden. Teamcaptain Marco Forster hatte in der Pause wohl die richtigen Worte gefunden und die Aufholjagd der Truppe aus Frankfurt begann. Das 2. Drittel entschied Frankfurt mit 4-3 für sich.

Im letzten Drittel wurde es nochmal spannend, besonders Adrian Ostendorff hatte einen Sahnetag erwischt. Bereits im 2. Drittel schoss er 3 Tore für das Team aus Frankfurt, aber es sollte noch besser werden und weitere 3 folgten. Mit diesem Double-Hattrick kämpften sich die Frankfurter bis auf 2 Tore zurück.  Mit einer Auszeit von 30-Sekunden der Wiesbaden Vikings versuchte Captain Luke Rose die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Die Zuschauer sahen ein tolles Eishockeyspiel, das von den beiden Unparteiischen toll geleitet wurde. Doch in der Folge konnten die Vikings die Truppe aus Frankfurt auf Distanz halten und die Meisterschaft holen. (6-1/3-4/2-4) 11-9

Danach gab es für alle 8 Mannschaften der RMHL und für die beiden Schiedsrichter Ralf Weber und Marc Stromberg Pokale. Natürlich blieb eine Sektdusche nicht aus, das Bistro hatte Freibier parat, das 4. Drittel konnte beginnen!

Die RMHL verabschiedet sich damit in die Sommerpause. Vielen Dank an alle Spieler, Betreuer und Helfer für diese Saison. Vor allem ein großes Dank an die Eishalle Mainz und die Wiesbadener Henkell Kunsteisbahn. Letztes Jahr wurde an dieser Stelle noch für den Erhalt der Wiesbadener Eisbahn gekämpft. Die Wiesbadener Politik hatte wie versprochen eine Lösung für das marode Kühlsystem gefunden.